Archive for November 2007

CO2

20. November 2007

Ja, ja, so ist es nun mal in der Schweiz. Anstatt dass sich Firmen der pauschalen CO2 Steuer unterwerfen, haben sie die Möglichkeit, eine feste CO2 Reduktion anzugeben. Ist ja nicht schlecht, aber: Solche Firmen können, wenn sie den CO2 Ausstoss unterschreiten, ihren „Bonus“ an andere Firmen verkaufen, damit diese dann wieder sauen können – und umgekehrt.

Da jammern die Unternehmen seit Jahren, dass die Behörden, Ämter und Verwaltungen viel zu aufwändig und bürokratisch sind und dann das. Anstatt pro Liter Oel, Gas, etc. pauschal, ohne spezielle Abrechnung ein paar Rappen Steuern zu zahlen ist anscheinend zu einfach. Lieber installiert man teure Geräte und betreibt komplizierte Abrechnungen. Wo ist die Logik?

Vermutlich nur beim Geld, denn die Schweizer Firmen winden sich wie Aale, wenn es darum geht Steuern zu zahlen.

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Klatsch-Klatsch-Klatsch

18. November 2007

Mann kennt es von Homus Germanica. Kaum hört er ein paar Takte Musik – vorzugsweise Marsch oder Schlager – beginnt er unweigerlich mehr oder weniger im Takt die Hände zusammen zu schlagen. In Modernen Zeiten steigerte sich dieses Verhalten soweit, dass bereits ein paar rythmische Takte reichen um diesen Reflex auszulösen. Manchmal wirkte dies beinahe peinilich, wenn die gehörte Musik nur ein kleier Teil einer Darbietung war.

Es gibt auch Ausnahmen das möchte ich hier besonders erwähnen und die wohnen in der Gegend von Berlin, oder eben – bis vor kurzem – auch in der Schweiz.

Nun musste ich aber feststellen, dass der gemeine Schweizer, vor allem wenn er als Gast in einer Musiksendung ist, seine genetische Herkunft vom Homus Germanika stark durchbrechen lässt und diese störende Klatscherei ebenfalls TV-Fähig gemacht hat.

Vielleicht läge es auch an den Toningenieuren beim Fernsehen, die Mikrofone die auf das Publikum gerichtet sind, auszublenden, so dass die Zuseher Zuhause Musik und nicht dämliches Geklatsche hören können.

Milch und Benzin

18. November 2007

Seit Jahren schon geht der Kampf um den Milchpreis. Während die Produzenten, sprich; Bauern verständlicher Weise etwas mehr verdienen möchten, sahnen die Milchproduzenten, also die Verarbeiter saftig, teilweise Subventioniert ab und lassen den Bauern im Regen stehen. Wohlgemerkt es geht um Rappen Beträge pro Liter!

Nun ein anderes Thema; Benzin. Dieses wird zur Zeit täglich teuerer (z.Z. Fr. 1.80) und Keiner regt sich wirklich darüber auf. Während der Liter Milch irgendwo um die Fr. 1.50 pendelt würde es langsam lukrativ Milch zu tanken.

Fazit: Während das Volk jammert, dass der Milchpreis „viel zu hoch ist“ füllen sie gleichzeitig den anderen Saft Literweise in ihre Benzinschlucker. Ja natürlich 60 Liter Benzin bringen schliesslich auch mehr als ein paar Liter Milch.

Hallo Welt!

17. November 2007

Noch ein neues Blog und solch ein komischer Name!

Ich möchte hier über komische Dinge berichten, die teilweise offensichtlich oder aber versteckt unser tägliches Leben begleiten und dies meist ohne dass die Leute überhaubt merken was abgeht.
Als Schweizer werden hier natürlich auch Themen aufgeführt, die die Schweiz betreffen. Es kann also durchaus vorkommen, dass gewisse Zusammenhänge von deutschsprachigen Nachbarn nicht korrekt verstanden werden.

 Also, mal sehen was so abgeht.

Andy