Gas

23. März 2008

Da erlaubt es sich doch, die Aussenministerin der Schweiz, mit einer Delegation aus der Energieversorgung, in den Iran zu reisen und dort einer Unterzeichnung über einen Gas-Liefervertrag beizuwohnen.

Der Iran hat Gas und will dieses verkaufen. Grundsätzlich wird es den Iranern egal sein, ob ihr Gas nach China, Vietnam, Indien oder in die Schweiz verkauft wird. Es ist ein Geschäft.

Nun kommen aber die Oberheuchler und Moralapostel aus den USA wieder und meinen, dieser Deal sei nicht rechtens und verstosse gegen die Moral des (von den USA gewünschten) Embargo gegen den Iran.

Wir lernen: Es ist moralischer, ganze Länder in die Knie zu bomben, mit über 100’000 Toten und falschen und schlicht gelogenen und an den Haaren herbei gezogenen Argumenten, nur um an die Rohstoffe von diesem Land heran zu kommen.

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Weiss

2. März 2008

Waschmittel, ein täglicher Gebrauchsartikel, der eigentlich keinem weiteren Kommentar bedarf. Denn schon seit Jahrzehnten, will uns die Waschmittelwerbung weis machen, dass ihr Waschmittel am weissesten, weisser wie noch nie, leuchtend, ja blendend weiss wäscht. Bereits vor 30 Jahren wurde der Schmutz, jeder Schmutz, sogar aus Knoten gewaschen.

Nun, heut Zutage wird uns immer noch das selbe versprochen, mit teilweise fragwürdigem Ergebnis, jedenfalls wenn man es mit der Werbung vergleicht. Und trotzdem gibt es immer wieder ein noch neueres, noch weisser waschendes oder noch besser dosierbares Waschmittel. Ja selbst die ehemaligen Kompaktwaschmittel werden Heute wieder als 5 kg Pakete verkauft und die Dosierung wird grundsätzlich sehr grosszügig bemessen.

Fazit: Da das angebliche Weiss nie weisser wurde, lügt uns die Waschmittelindustrie seit Jahrzehnten schamlos an.

Reich

24. Februar 2008

Wie wird man in der Schweiz reich? – aus der Sicht eines 08/15 Bürgers?

Man schenkt den Reichen noch mehr, in dem man ihre Steuern senkt, Abzüge machen lässt und Rabatte gewährt. – So geschehen Heute mit dem neuen Steuerentlastungsgesetz für (5% der grossen) KMU.

Vermutlich denken viele (immerhin 50.5%), dass auch er ja mal so reich sein könnte (Chancen 1:100’000) und somit von den Steuerrabatten mit profitieren kann….

Irgend wann werden all jene Normalverdiener die jetzt „ja“ gestimmt haben merken, dass von den verschenkten Millionen kein Rappen zurückkommt. Auch wenn die Werbe-Reklamen unglaubwürdig „Arbeitsplätze sichern“ verkündet haben. „Gewinne sichern“ wäre ehrlich gewesen! Oder glaubt Jemand, dass die Reichen der Schweiz auf einmal ein soziales Gewissen bekommen?!?

Iran

14. Februar 2008

Die halbe Welt ist über den Iran aufgebracht. Klar haben diese eine grosse Klappe, teilweise auch berechtigt, da eigentlich alle nur am Öl interessiert sind. Wäre das nicht da, so interessierte sich kein Schwein darum was der Iran macht. Siehe z.B. Indien.

Nun, was wäre, wenn der Iran „die Bombe“ hätte. Ich habe das Gefühl, dass noch keiner der Kritiker Lemminge einen Centimeter weiter gedacht hat.

Also, würde der Iran die Bombe auf Israel abschiessen – sehr viele hätten sie wohl kaum – würde der Iran innert Minuten von den „braven“ Atomstaaten umgehend pulverisiert. Wem nützt’s? Iran weg… Öl weg…. ????

CO2

20. November 2007

Ja, ja, so ist es nun mal in der Schweiz. Anstatt dass sich Firmen der pauschalen CO2 Steuer unterwerfen, haben sie die Möglichkeit, eine feste CO2 Reduktion anzugeben. Ist ja nicht schlecht, aber: Solche Firmen können, wenn sie den CO2 Ausstoss unterschreiten, ihren „Bonus“ an andere Firmen verkaufen, damit diese dann wieder sauen können – und umgekehrt.

Da jammern die Unternehmen seit Jahren, dass die Behörden, Ämter und Verwaltungen viel zu aufwändig und bürokratisch sind und dann das. Anstatt pro Liter Oel, Gas, etc. pauschal, ohne spezielle Abrechnung ein paar Rappen Steuern zu zahlen ist anscheinend zu einfach. Lieber installiert man teure Geräte und betreibt komplizierte Abrechnungen. Wo ist die Logik?

Vermutlich nur beim Geld, denn die Schweizer Firmen winden sich wie Aale, wenn es darum geht Steuern zu zahlen.

Klatsch-Klatsch-Klatsch

18. November 2007

Mann kennt es von Homus Germanica. Kaum hört er ein paar Takte Musik – vorzugsweise Marsch oder Schlager – beginnt er unweigerlich mehr oder weniger im Takt die Hände zusammen zu schlagen. In Modernen Zeiten steigerte sich dieses Verhalten soweit, dass bereits ein paar rythmische Takte reichen um diesen Reflex auszulösen. Manchmal wirkte dies beinahe peinilich, wenn die gehörte Musik nur ein kleier Teil einer Darbietung war.

Es gibt auch Ausnahmen das möchte ich hier besonders erwähnen und die wohnen in der Gegend von Berlin, oder eben – bis vor kurzem – auch in der Schweiz.

Nun musste ich aber feststellen, dass der gemeine Schweizer, vor allem wenn er als Gast in einer Musiksendung ist, seine genetische Herkunft vom Homus Germanika stark durchbrechen lässt und diese störende Klatscherei ebenfalls TV-Fähig gemacht hat.

Vielleicht läge es auch an den Toningenieuren beim Fernsehen, die Mikrofone die auf das Publikum gerichtet sind, auszublenden, so dass die Zuseher Zuhause Musik und nicht dämliches Geklatsche hören können.

Milch und Benzin

18. November 2007

Seit Jahren schon geht der Kampf um den Milchpreis. Während die Produzenten, sprich; Bauern verständlicher Weise etwas mehr verdienen möchten, sahnen die Milchproduzenten, also die Verarbeiter saftig, teilweise Subventioniert ab und lassen den Bauern im Regen stehen. Wohlgemerkt es geht um Rappen Beträge pro Liter!

Nun ein anderes Thema; Benzin. Dieses wird zur Zeit täglich teuerer (z.Z. Fr. 1.80) und Keiner regt sich wirklich darüber auf. Während der Liter Milch irgendwo um die Fr. 1.50 pendelt würde es langsam lukrativ Milch zu tanken.

Fazit: Während das Volk jammert, dass der Milchpreis „viel zu hoch ist“ füllen sie gleichzeitig den anderen Saft Literweise in ihre Benzinschlucker. Ja natürlich 60 Liter Benzin bringen schliesslich auch mehr als ein paar Liter Milch.

Hallo Welt!

17. November 2007

Noch ein neues Blog und solch ein komischer Name!

Ich möchte hier über komische Dinge berichten, die teilweise offensichtlich oder aber versteckt unser tägliches Leben begleiten und dies meist ohne dass die Leute überhaubt merken was abgeht.
Als Schweizer werden hier natürlich auch Themen aufgeführt, die die Schweiz betreffen. Es kann also durchaus vorkommen, dass gewisse Zusammenhänge von deutschsprachigen Nachbarn nicht korrekt verstanden werden.

 Also, mal sehen was so abgeht.

Andy